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Mittel gegen Husten und Halsschmerzen
Antitussiva:
Hustenreizstillende Mittel, die die Häufigkeit und die Intensität von Hustenstößen herabsetzen. Einige unterdrücken den Hustenreflex im Gehirn. Andere wirken an den Bronchien, indem sie dort die für den Hustenreiz verantwortlichen Bindungsstellen blockieren. Sie sollten nur bei trockenem Reizhusten verwendet werden, da andernfalls die Gefahr besteht, dass sich das Sekret staut. Zu den rezeptfreien Antitussiva zählen Clobutinol und Dextromethorphan.
Expektoranzien:
Sie erleichtern oder beschleunigen das Abhusten von Sekret aus den Bronchien und der Luftröhre. Sie verflüssigen zähen Schleim. Eingesetzt werden ätherische Öle, zum Beispiel Eukalyptus-, Minz- oder Thymianöl, aber auch chemische Verbindungen wie Acetylcystein und Ambroxol. Letzteres besitzt darüber hinaus die Fähigkeit, das Anhaften des Sekrets in den Bronchien zu verringern.
Lokalanästhetika:
Lokalanästhetika betäuben örtlich begrenzt und oberflächlich den Schmerz. Sie kommen in Arzneimitteln gegen Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder Rachenentzündungen zum Einsatz. Häufig in Form von Lutschtabletten, aber auch als Rachensprays oder Mundspüllösungen. Gebräuchliche Wirkstoffe: Lidocain und Benzocain, aber auch das bereits erwähnte Ambroxol.
Rachendesinfizienzien und Lokalantibiotika:
Sie reduzieren die Keimzahl bei entzündlichen Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes und verhindern eine zusätzliche Besiedelung des angegriffenen Gebietes mit Bakterien. Zu den Desinfizienzien zählen Chlorhexidin, Hexetidin und Cetylpyridiniumchlorid. Gebräuchlich als Lutschtabletten und Mundspüllösungen. Ein in Lutschtabletten eingesetztes Lokalantibiotikum ist Tyrothricin.
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