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09.09.2010, 21:20


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Mangelt es Diabetikern an Vitaminlieferanten in der Nahrung, ist dies besonders ungünstig, da bei ihnen der Blutgehalt an Vitamin C um etwa 30 Prozent niedriger liegt als bei gesunden Personen, wie verschiedene Studien zeigten. Begründet wird dies damit, daß Diabetiker eine verringerte Speicherfähigkeit für Vitamin C haben.

Der über Lebensmittel deckbare Tagesbedarf beträgt 75 Milligramm (mg). Damit ist eine ausreichende Versorgung gesichert. Zur Vorbeugung gegen Erkältungen und andere Erkrankungen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung etwa die doppelte Menge, also 150 mg täglich. Größere Mengen sollten nur in Abstimmung mit einem Arzt aufgenommen werden.



Diabetes und Vitamin C


Fuhren die Seeleute früherer Tage mit ihren Segelschiffen aus, um die Welt zu entdecken, hatten sie nicht nur mit Stürmen, feindseligen Eingeborenen oder Krankheiten zu kämpfen, sondern vor allem auch mit einer mangelhaften Ernährung. Fielen ihnen zum Beispiel die Zähne aus, heilten Wunden nicht mehr oder kam es zu Blutungen fehlte ihnen schlicht Vitamin C – die Seeleute litten unter dem sogenannten Skorbut, einer Schwächung des Bindegewebes. Diese Krankheit ist in wohlhabenden Gesellschaften heutzutage zwar nicht mehr zu finden, dennoch gibt es Menschen mit einem Mangel an Vitamin C – trotz im Überfluß vorhandener Lebensmittel.


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