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31.07.2010, 4:38


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Bei erektiler Dysfunktion nach Ursachen forschen


Bei Drei Vierteln aller Männer mit einer erektilen Dysfunktion weist diese auf weitere Durchblutungsstörungen hin, etwa am Herzen, berichtete die "Pharmazeutische Zeitung". Der mangelnden Durchblutung im Genitalbereich liegen sehr häufig ein Diabetes, Erkrankungen der Blutgefäße oder vorangegangene Prostata-Operationen zu Grunde. Rein psychisch bedingte Ursachen seien dagegen selten. Vor der Therapie der Sexualstörung steht dann zunächst eine gründliche Untersuchung des Herzens auf dem Programm. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, zu wissen, ob und wie Medikamente gegen die erektile Dysfunktion das Herz beeinflussen. Das Potenzmittel Sildenafil stört den Rhythmus des Herzens nicht. Gefahr besteht allerdings, wenn ein Patient gleichzeitig Arzneimittel für das Herz einnimmt, die Stickstoffmonoxid (NO) freisetzen. Unter dieser Kombination sackt der Blutdruck massiv ab. Vor Einnahme von Sildenafil sollte man also in jedem Fall die Ursache der Sexualstörung abklären lassen und mit dem Arzt absprechen, ob Arzneimittel eingenommen werden, die dem Patienten – gemeinsam mit Sildenafil – zur Gefahr werden können.



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