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Konzentration |
Wirkung |
Hinweise |
| Frucht-säuren |
3 bis 6 % |
schälend, feuchtigkeits-bindend |
Haut ist empfindlicher gegen UV-Strahlen |
| Vitamin A |
1 000 bis
5 000 I.E. (Einheiten) pro Gramm Creme |
glättend,
Verbesserung
des Hautbildes |
Creme vor Licht schützen |
| Provitamin D-Panthenol |
1 % bis
5 % |
entzündungs-hemmend, rötungslindernd, heilungsfördernd |
auch in Haarpflege-präparaten |
| Vitamin E |
1 % bis
5 % |
Zellschutz vor sogenannten
"freien Radikalen", heilungsfördernd |
Oxidations-schutz für teilweise höher andere Wirkstoffe |
Das Provitamin D-Panthenol
Panthenol ist die Vorstufe des Vitamins B5. Es wird seit vielen Jahren in Wund- und Heilsalben verwendet, da es ausgezeichnete heilungsfördernde Eigenschaften besitzt. Da es aber auch Feuchtigkeit in Haut und Haaren bindet, wird das D-Panthenol seit einiger Zeit auch in Pflegepräparaten für die gesunde Haut verarbeitet. Es wirkt Rötungen und Entzündungen entgegen. So findet es auch in Sonnenschutzpräparaten, After-Sun-Präparaten und Babyprodukten Verwendung. Vor allem die ungeschützte Gesichtshaut ist ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt. Rauchen, häufiger Streß und nicht zuletzt Sonnenbäder tun ein übriges. Doch die konsequente Pflege mit natürlichen Wirkstoffen kann der vorzeitigen Hautalterung entgegenwirken.
Falten "natürlich" vorbeugen
Meist versteht man unter natürlichen Mitteln solche aus Pflanzenextrakten. Aber auch andere Substanzen können natürlichen Ursprung haben. Welche davon der Haut helfen, lesen Sie hier.
Fruchtsäuren: Was ist dran?
Fruchtsäuren werden, wie der Name sagt, hauptsächlich aus Früchten wie beispielsweise aus Äpfeln, Zitronen oder Trauben gewonnen. Fruchtsäuren wirken in geringen Konzentrationen, wie sie in Kosmetika verwendet werden, leicht schälend. Zum einen werden tote Hornzellen der obersten Hautschichten abgeschuppt, zum anderen wird mehr Feuchtigkeit gespeichert. Nach mehreren Wochen Anwendung wirkt die Haut daher sichtbar glatter und rosiger. Auch die braunen Flecken, die sich mit zunehmendem Alter zuerst auf den Händen zeigen, werden blasser.
Vitamin-A-Säure
Von Hautärzten wird bei schwerer Akne seit vielen Jahren Vitamin-A-Säure eingesetzt. Die oberen Hautschichten werden viel stärker als bei den Fruchtsäuren abgeschält, und es kann zu starken Reizungen kommen. Die neue Haut aber sieht glatter, rosiger und praller aus.
Diese glättende Wirkung wollte man auch in Pflegepräparaten nutzen. Doch die hautreizende Wirkung stellte sich schon bei geringen Konzentrationen ein.
Deshalb wurde intensiv nach einem verwandten Stoff gesucht, der die gleiche glättende Wirkung hat, aber die Haut nicht reizt. Inzwischen gibt es Creme mit Retinaldehyd, aus dem die Haut bei Bedarf soviel Vitamin-A-Säure bildet, wie sie braucht.
Vitamin A
Vitamin A regt in tiefergelegenen Hautschichten die Bildung neuer Bindegewebsfasern aus Kollagen an. Diese geben der Haut neue Festigkeit. Die Hautzellen teilen sich und wandern in etwa 28 Tagen in die oberen Hautschichten. Dort verhornen sie und werden dann abgestoßen. Deshalb wären Cremes mit reinem Vitamin A ideal. Aber da sich Vitamin A unter Licht- und Lufteinfluß in sehr kurzer Zeit zersetzt, war es bisher nicht möglich, eine haltbare Creme herzustellen. Doch intensive Forschungen brachten vor etwa zwei Jahren den gewünschten Erfolg. Unter Licht- und Luftausschluß werden Cremes gerührt und in Aluminiumtuben abgepackt, die reines Vitamin A enthalten. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach entsprechenden Produkten.
Vitamin E
Auch ohne Fruchtsäuren und Vitamin-A-Cremes ist die Haut beim intensiven Sonnenbad hohen Belastungen ausgesetzt. Im Laufe der Jahre wird in tieferen Hautschichten das Kollagen, das der Haut ihre Festigkeit und Elastizität gibt, zerstört. Vitamin E hat in Verbindung mit UV-Filtern eine ausgezeichnete Schutzwirkung und kann auch in Tages- oder Nachtcremes zur Regeneration der Haut beitragen.
Wie ein "innerer Sonnenschirm" kann auch das Betacaroten wirken, das in Kapselform bereits drei Wochen vor dem Urlaub eingenommen werden sollte.
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