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31.07.2010, 4:27


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Gesunde Bräune: So sonnen Sie sicher


Das Licht der Sonne setzt sich aus verschiedenen Strahlenarten zusammen. Beim Sonnenbaden spürt man zum Beispiel die wohlige Wärme der sogenannten Infrarotstrahlen, man nimmt die Umgebung dank des sichtbaren Lichts wahr, bekommt aber auch Bereiche des ultravioletten, unsichtbaren Lichts ab, die sogenannten UV-A- und UV-B-Strahlen. Sie dringen in die Haut ein und können sie schädigen.

UV-A steht auch für Altern

UV-A-Strahlen gelangen in tiefe Bereiche unter der Haut und zu den Blutgefäßen. Dabei können sie Sonnenallergien auslösen. Da die Strahlen tief eindringen, erreichen sie auch die elastischen Strukturen der Haut und zerstören sie. Die Folge: Die Haut altert schneller.

Brandgefährliche Strahlen

Die Energie der UV-B-Strahlen löst unter anderem einen Sonnenbrand aus: Die Haut ist gerötet, geschwollen, schmerzt und juckt, gelegentlich bilden sich Blasen. Jeder Sonnenbrand hinterläßt dauerhafte Spuren in den Hautzellen. Ein erhöhtes Hautkrebsrisiko als Spätfolge steht damit in Zusammenhang. Die UV-A-Strahlen verstärken die schädlichen Wirkungen des UV-B-Lichts. Doch die UV-B-Strahlen sind wichtig, damit sich in der Haut ein Eigenschutz vor der Sonne aufbaut: die Lichtschwiele und die Bräune.

Der Sonne die rote Karte zeigen

Sonnenschutzmittel verlängern die Eigenschutzzeit der Haut. Wie lange dieser Schutz währt, errechnet sich aus dem angegebenen Lichtschutzfaktor. Faktor 10 bedeutet zum Beispiel, daß man sich zehnmal länger der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies mit ungeschützter Haut möglich wäre. Die Schutzdauer läßt sich nur einmal pro Tag aufbauen. Auch durch wiederholtes Eincremen ist sie nicht zu verlängern.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Ist es doch einmal passiert und die Haut rötet sich, sollte man die Sonne in den nächsten Tagen meiden. Die ersehnte Kühlung bringen spezielle After-Sun-Produkte und Arzneimittel in Form von Gelen oder Salben, die entzündungshemmende Wirkstoffe, wie zum Beispiel Dimetinden, Chlorphenoxamin oder Kortison, enthalten.

Sonnenallergien

Eigentlich handelt es sich um keine echten Allergien. Fachleute bezeichnen die juckenden Hautausschläge, Pusteln und Bläschen als polymorphe Lichtdermatosen. Das ist ein Sammelbegriff für verschiedene lichtbedingte Hautkrankheiten.





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