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Eingeschlafene Füße


Ein Fuß schläft ein, wenn ein oder mehrere Nerven, die in den Fuß führen, so abgeklemmt werden, dass sie Reize nicht mehr weiterleiten können. Oft passiert das, wenn der Fuß lange Zeit in einer unbequemen Haltung verharren musste, zum Beispiel im Schneidersitz oder beim Sitzen mit überschlagenen Beinen. Das abgeklemmte Nervenbündel kann die Reize aus dem Fuß nur noch verzerrt an das Gehirn weitergeben: Die Missempfindung "eingeschlafener Fuß" entsteht. Die meisten Menschen reagieren auf das pelzige und manchmal auch schmerzhafte Gefühl gleich: Sie schlackern den Fuß aus und reiben ihn. Nicht nur die Füße, sondern sehr häufig auch die Hände und manchmal sogar das ganze Bein oder der Arm sind vom "Einschlafen" betroffen. Bis zu einer Stunde kann es dauern, bis sich der Nerv wieder erholt hat und das pelzige Gefühl verschwindet. Meistens sind es aber nur wenige Minuten.

Schlafen Gliedmaßen häufig und ohne ersichtlichen Grund ein, kann die Ursache zum Beispiel an der Wirbelsäule liegen. Auch hier verlaufen Nervenstränge, die bis in die Gliedmaßen reichen. Ein Wirbel könnte zum Beispiel Nervenstränge abklemmen. Eine ärztliche Untersuchung ist in diesen Fällen notwendig.

Durchblutungsstörungen in den Beinen können ähnliche Missempfindungen hervorrufen. Meistens fühlt sich der Unterschenkel kribbelig an, als ob Ameisen darauf entlang laufen. Diese Symptome können Vorboten eines Gefäßverschlusses sein. Menschen, die davon betroffen sind, haben auch ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Deshalb müssen Durchblutungsstörungen in den Beinen fachmännisch behandelt werden.



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