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Euro ist gut verdaulich


Kinder stecken alles in den Mund, und manches landet dann in dem kleinen Bäuchlein, obwohl es dort gar nichts zu suchen hat. Bei rund achtzig Prozent der von Kindern verschluckten Fremdkörper handelt es sich um Münzen, so das "Deutsche Ärzteblatt". Bei amerikanischen Cent-Stücken kann das unangenehme Folgen haben: Zum einen löst die Magensäure giftige Substanzen aus dem Metall. Zum anderen bilden sich – ebenfalls durch den ätzenden Magensaft – scharfe Kanten an den Geldstücken, die zu inneren Verletzungen führen können. Experten empfehlen deshalb, das Geld möglichst schnell endoskopisch zu entfernen. Von den Euro- und Cent-Münzen, egal aus welchem Land, drohen diese Gefahren nicht. Zwar werden auch sie von der Magensäure angegriffen, es entstehen aber weder schädliche Substanzen noch Ecken und Kanten. Auch aus medizinischer Sicht, so fassen die Autoren zusammen, gab es also gute Gründe für die Euro-Einführung.



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