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Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)


Bei der Schildrüsenunterfunktion besteht im Körper ein Mangel an den Schilddrüsen-Hormonen Tetrajodthyronin (Thyroxin, T4) und Trijodthyronin (T3). Sie wird zumeist durch eine Schilddrüsenentzündung verursacht. Bei Jugendlichen kommt ferner Jodmangel infrage. Außerdem sind Therapien mit Radiojod oder Schilddrüsenoperationen mögliche Auslöser. Die typischen Symptome sind:
  • Abgeschlagenheit,
  • Verstimmung,
  • Desinteresse,
  • Antriebs-, und Kraftlosigkeit,
  • langsamere Reaktionen,
  • kühle, trockene, blasse und schuppige Haut,
  • spröde Haare und brüchige Nägel,
  • Wassereinlagerungen in der Haut,
  • langsamer Puls und hoher Blutdruck,
  • Kälteempfindlichkeit,
  • Verstopfung,
  • bei Frauen Zyklusstörungen,
  • Einschränkungen der Potenz und Fruchtbarkeit.

Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann auch angeboren sein. Dies ist bei einem von etwa 3 500 Neugeborenen der Fall. Um bei solchen Kindern schwere Entwicklungsschäden zu verhindern, führt man etwa drei bis zehn Tage nach der Geburt im Rahmen der U2 einen Test durch. Dabei wird der Blutgehalt des Hirnbotenstoffes TSH gemessen, der bei einer Unterfunktion der Schilddrüse erhöht ist. Die Eltern sollten ganz sicher gehen, dass diese Untersuchung durchgeführt wurde.

Behandelt wird eine Schilddrüsenunterfunktion, sei sie nun angeboren oder erworben, in aller Regel durch die Gabe von Schilddrüsenhormonen.



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