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Kolektomie
Bei einer Kolektomie wird der Dickdarm teilweise oder vollständig entfernt. Im Dickdarm können sich zum Beispiel die Divertikel, das sind Ausstülpungen oder Taschen in der Darmwand, entzünden. In schweren Fällen wird dann eine Kolektomie durchgeführt. Aber auch bei einem Darmverschluss, bei Darmkrebs oder schweren Fällen der Colitis ulcerosa.
Bei einer Teil-Kolektomie wird nur der erkrankte Dickdarm-Abschnitt herausgeschnitten und die Schnittstellen zusammengenäht. Sie wachsen im Laufe einiger Wochen wieder zusammen. Bis die Schnittstelle verwachsen ist, kann ein künstlicher Darmausgang notwendig sein. Ist der Mastdarm entfernt worden, ist ein künstlicher Ausgang über die Bauchdecke unumgänglich. Wenn nur wenig vom Darm entfernt wurde, man spricht von einer Teil-Kolektomie, funktioniert die Verdauung nahezu normal. Ist ein verhältnismäßig großes Dickdarmstück entfernt worden, wird dem Nahrungsbrei zu wenig Wasser entzogen und es kommt zu Durchfällen, die mit Arzneistoffen behandelt werden können.
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