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Was ist Kortison?
Den wenigsten Menschen ist bewußt: Jeder hat eine gehörige Portion Kortison im Blut. Der menschliche Organismus produziert es selbst. Das fanden zugleich mehrere Wissenschaftler in den USA und Europa kurz vor dem zweiten Weltkrieg heraus.
Zwischen 20 Milligramm und 200 Milligramm pro Tag stellen die Anhangsorgane der Nieren, die sogenannten "Nebennieren, dem Körper je nach Bedarf an Kortison zur Verfügung. Wozu? Der Mensch könnte ohne Kortison nicht leben.
Kortison regelt die Funktion der Zellen, aus denen menschliches Gewebe (Muskeln, Organe, Haut etc.) besteht und es es macht den Körper fit für Streßsituationen. Krankheiten, Operationen, Infektionen, Entbindung, aber auch Belastungen beim Sport und psychische Ereignisse das alles empfindet der Organismus als Streß. Den hält der Körper nur aus, weil er Drüsen hat, die für ihn Kortison produzieren.
Fallen diese Drüsen in der Rinde der Nebenniere und damit die Kortisonproduktion aus, führt das zu einer Krankheit, die nach ihrem Entdecker, dem britischen Mediziner Thomas Addison, benannt ist. Sie äußert sich in Leistungsschwäche, Hautveränderungen, Gewichtsabnahme, zu niedrigem Blutdruck und einem gestörten Mineralhaushalt infolge des Kortisondefizits. Wer an dieser Krankheit leidet, muß deshalb das notwendige Kortison als Tabletten einnehmen.
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