|
- Säuglinge bis 12 Monate: bis 80 µg
- Kinder von 1 bis 13 Jahre: 100 bis 180 µg
- Erwachsene bis 50 Jahre: 200 µg
- Erwachsene ab 51 Jahre: 180 µg
Wo steckt viel drin?
Fisch, Meerestiere, jodiertes Speisesalz
Durchschnittliche Tagesdosis (ca. 200 µg) enthalten in
300 g Rotbarsch plus 1 Portion Spinat
400 g Schellfisch
8 kg Gurken (!) oder
200 Birnen (!)
Offenkundig kann der tägliche Jodbedarf am ehesten über Seefisch gedeckt werden.
Bei Jodmangel kommt es zu
Kropf
Wachstumsstörungen
Übergewicht
Konzentrationsschwäche
Müdigkeit
Verstopfung
Wie beugt man einem Mangel vor?
Da Ackerböden hier zu Lande nur wenig Jod enthalten, kommt es in unserer Ernährung oft unterhalb des physiologischen Bedarfs vor. Deshalb sollte man im Haushalt Jodsalz verwenden und zwei- bis dreimal pro Woche Fisch verzehren. Außerdem kann man beim Bäcker und Metzger nach jodierten Lebensmitteln fragen und bei Fertigprodukten auf die Zutatenliste sowie das Jodsiegel achten. Wer es nicht schafft, genügend Jod auf seinen Speiseplan zu setzen, der kann mit Jod enthaltenden Präparaten aus der Apotheke nachhelfen. Das empfiehlt sich vor allem für Schwangere und Stillende, da ihr Bedarf erhöht ist. Vor der Einnahme sollte jedoch der Arzt zu Rate gezogen werden.
Nebenwirkungen bei Überdosierung
Bei Überdosierung können die Erscheinungen einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten:
Herzklopfen
Herzrhythmusstörungen
Schwitzen
Gewichtsabnahme
Fingerzittern
innere Unruhe
Schlaflosigkeit
Durchfall
06/03
Spurenelement Jod
Ohne das Spurenelement Jod ginge in unserem Organismus nichts mehr. Fehlt Jod, produziert die Schilddrüse zu wenig Schilddrüsenhormone, für die Jod benötigt wird. Da der menschliche Körper zwar die Hormone, nicht jedoch Jod herstellen kann, muss es täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Doch Deutschland ist Jodmangelgebiet, weshalb hier zu Lande viele Menschen einen Jodmangelkropf haben.
Wozu braucht der Körper Jod?
Bildung von Schilddrüsenhormonen, die für Wachstum und Energieproduktion in Zellen verantwortlich sind
wichtig für den Grundumsatz eines Menschen
Energiegewinnung aus der Nahrung
Täglicher Bedarf: Wer braucht wie viel?
|
|
|