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Spurenelement Kupfer
Kupfer hat im Körper eine Fülle von Funktionen. Es ist Teil wichtiger Enzyme. Ein Beispiel ist die Superoxiddismutase, ein wichtiges Antioxidans, das zum Beispiel Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale schützt. Darüber hinaus trägt Kupfer zur Blutbildung bei, ist an der Gewinnung von Energie beteiligt, sorgt für straffes Bindegewebe und beeinflusst das Immunsystem und Entzündungen. Kupfer gilt nicht als kritisches Spurenelement; eine ausgewogene und gemischte Kost versorgt den Körper in der Regel mit ausreichenden Mengen.
Wozu braucht der Körper Kupfer?
beteiligt an der Produktion roter Blutkörperchen
wichtig für Zellatmung und Lebensdauer jeder Körperzelle
Bestandteil vieler Enzyme
wichtig für straffes Bindegewebe und für die Pigmentierung von Haut und Haaren
Täglicher Bedarf: Wer braucht wie viel?
Säuglinge bis 4 Monate: 0,2 bis 0,6 mg
Säuglinge bis 12 Monate: 0,6 bis 0,7 mg
Kinder bis 10 Jahre: 0,6 bis 1 mg
Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene: 1 bis 1,5 mg
Wo steckt viel drin?
Leber, Fisch, Schalentiere, Blattgemüse, Erbsen, Nüsse, Pilze, Vollkorngetreide
Durchschnittliche Tagesdosis (ca. 1 bis 1,5 mg) enthalten in
25 g Kalbsleber
50 g Rindsleber
75 g Miesmuscheln
90 g Erbsen
10 g Vollmilchschokolade
Bei Kupfermangel kommt es zu
Blutmangel
geschwächter Abwehr
Hautausschlag
Bindegewebsschwäche
Wie beugt man einem Mangel vor?
Bei einer gemischten, abwechslungsreichen Kost ist der Kupfer-Bedarf gedeckt. Vor allem Innereien und Krustentiere liefern reichlich Kupfer. Die Aufnahme des Spurenelements in den Körper kann durch verschiedene Stoffe gehemmt werden, beispielsweise durch zu viel Vitamin C, Zink oder Calcium.
Nebenwirkungen bei Überdosierung
Die Einnahme von Kupfer zusätzlich zur Nahrung sollte nur in Absprache mit dem Arzt oder Apotheker erfolgen. Diese zusätzliche Zufuhr ist selten erforderlich, normalerweise wird der Bedarf durch die Nahrung gedeckt. Kupfer ist im Allgemeinen gut verträglich, die Einnahme von bis zu 5 mg täglich gilt als sicher.
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