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Weißflecken-Krankheit mit Vitaminen behandeln


Die so genannte Weißflecken-Krankheit kann mit Hilfe der orthomolekularen Medizin erfolgreich behandelt werden, betonen Mediziner. Die orthomolekulare Medizin behandelt Krankheiten mit Stoffen, die normalerweise im Körper vorkommen wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Aminosäuren und Fettsäuren. Zur Behandlung der Weißflecken-Krankheit, fachlich Vitiligo, empfehlen Experten hohe Dosen der Aminosäure Phenylalanin. Aus Phenylalanin stellt der Körper die Aminosäure Tyrosin her. Tyrosin wiederum wird in bestimmten Zellen in Melanin umgewandelt, also den Stoff, der für die Hautpigmentierung verantwortlich ist. Zusätzlich erhalten die Betroffenen das Spurenelement Kupfer sowie die Vitamine B6, B12 und Folsäure. Die Dosierungen der jeweiligen Stoffe richtet sich individuell nach dem Alter und Gewicht des Patienten. Sie liegen meist bei einem Vielfachen der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. In Deutschland leiden etwa 500 000 Menschen unter Vitiligo. Weltweit sind schätzungsweise 0,5 bis 2 Prozent der Bevölkerung betroffen.



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