|
Herzinfarkt durch Schlafmangel
Wer ausschläft hat ein geringeres Herzinfarktrisiko dies fanden japanische Wissenschaftler heraus. Untersucht wurden dazu 260 Männer im Alter von 40 und 79 Jahren, die zwischen 1996 und 1998 nach einem Herzinfarkt in eine Klinik eingeliefert worden waren. Zusätzlich wurden 445 gesunde Männer gleichen Alters beobachtet und die Daten der beiden Gruppen miteinander verglichen. Dabei berücksichtigten die Forscher Faktoren wie Wohnlage, wöchentliche Anzahl der Arbeitsstunden und die täglichen Stunden Schlaf. Ermittelt wurde der Zusammenhang zwischen Arbeitszeit, Ruhephasen und Herzinfarktrisiko. Ergebnis: Die Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden und Anzahl der Stunden Schlaf hat einen deutlichen Einfluss auf das persönliche Infarktrisiko. Wer mehr als 61 Wochenstunden arbeitete, hatte ein doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden wie Kollegen, die maximal 40 Arbeitsstunden pro Woche schafften. Kurzschläfer leben jedoch noch gefährlicher: Regelmäßiger Schlafmangel oder des öfteren weniger als fünf Stunden Schlaf über zwei Tage und länger verdreifachten sogar das Risiko für einen Herzinfarkt.
|
|
|