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Strategien gegen KHK und Infarkt
Um der Koronaren Herzkrankheit vorzubeugen, gilt es, folgende Risikofaktoren zu beachten:
- Der Cholesterinspiegel im Blut muss regelmäßig kontrolliert werden und sollte die Marke von 200 Milligramm pro Deziliter Blut nicht übersteigen. Teilt man den Wert für das LDL-Cholesterin durch den HDL-Wert, sollte das Ergebnis nicht über vier liegen; bei zusätzlichen Risikofaktoren nicht über drei. Mit anderen Worten: je mehr HDL, umso besser.
- Auch der Triglyzeridspiegel sollte unter Kontrolle sein. Grenzwert: 200 Milligramm Triglyzeride je Deziliter Blut.
- Der Eiweißstoff Homocystein, der anders als das Cholesterin nur vom Körper allein hergestellt wird, muss ebenfalls beachtet werden, denn er begünstigt die Oxidation des gefährlichen LDL-Cholesterins. B-Vitamine (Folsäure, B6 und B12) reduzieren die schädliche Wirkung von Homocystein.
- Das Rauchen sollte man aufgeben oder wenigstens deutlich reduzieren. Es heißt, die Teerstoffe und das Nikotin jeder gerauchten Zigarette verkürzten das Leben um acht Minuten. Rauchen setzt jedenfalls die stärksten Gesundheitsschäden.
- Übergewicht gilt es konsequent abbauen, denn je höher es ist, desto mehr muss das Herz arbeiten. Obst, Gemüse, Ballaststoffe, also die so genannte Mittelmeerkost, sollte man bevorzugen. Eine erste Orientierung für ein akzeptables Körpergewicht gibt da noch die alte Formel: Körpergröße minus 100. Wer also 175 Zentimeter groß ist, darf 75 Kilo wiegen.
- Den Blutdruck, da er für Schlaganfall und Herzinfarkt mit verantwortlich gemacht wird, muss man unbedingt auf optimale Werte bringen. Das heißt heute: systolisch darf der Wert höchstens 140, diastolisch höchstens 90 mmHg betragen. Als Idealwert gilt 120/80 mmHg.
- Regelmäßiges Körpertraining, auf Ausdauerleistung und nicht auf Kraftanstrengung ausgerichtet, wirkt auf den Organismus wie ein Jungbrunnen. Schwimmen, Radfahren, Joggen, Gartenarbeit, zügige Wanderungen und Ähnliches bieten sich an.
06/03
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