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Es gibt Gerüchte, die sich hartnäckig halten. Etwa, dass sich Kopfläuse auf ungepflegten Köpfen besonders wohlfühlen. Doch häufiges Haarewaschen bringt nur eines: besonders saubere Läuse.
Dass hingegen Weitererzählen gegen Läuse hilft, hören viele sicher nicht gern. Aber tatsächlich: Wenn man die ungebetenen Gäste verschämt verschweigt, haben die Läuse umso mehr Zeit, sich währenddessen zu vermehren und auf weitere Köpfe zu verteilen. Also: Kontaktpersonen warnen!
Und: Ran an die Laus! Mit geeigneten Kopflausmitteln aus der Apotheke wird man die kaum sichtbaren Quälgeister schnell wieder los. Die Mittel enthalten zum Beispiel Substanzen wie Pyrethroide oder Wirkstoffe auf der Basis von Kokos- oder Silikonöl und töten, korrekt angewendet, die Läuse zuverlässig ab. Zusätzliches Kämmen mit einem Läusekamm unterstützt die Behandlung und hilft, besonders gut versteckte Exemplare zu entdecken. Wenn man die Haare nass auskämmt und dabei eine Haarpflegespülung verwendet, vermindert man das lästige Ziepen und damit die Proteste der Kinder. Wiederholt man die Behandlung nach einer bestimmten Zeit, erwischt man auch später geschlüpfte Läuse.
Das kann man sich dagegen sparen: Kinder in Quarantäne oder Kuscheltiere in Kühltruhen sind nach einer Kopflausbehandlung nicht nötig. Denn die Läuse auf den Köpfen hat man mit dem Kopflausmittel erledigt. Und auf Kuscheltieren halten es die Biester nur wenige Stunden aus, ohne zu verhungern.
Das empfiehlt das Robert Koch-Institut
Tag 1: Mit einem Läusemittel behandeln und anschließend nass auskämmen.
Tag 5: Nass auskämmen, um früh geschlüpfte Larven zu entfernen, bevor sie mobil sind.
Tag 8, 9 oder 10 (optimal 9 oder 10): Erneut mit dem Läusemittel behandeln, um spät geschlüpfte Larven abzutöten.
Tag 13: Kontrolluntersuchungen durch nasses Auskämmen.
Tag 17: Eventuell letzte Kontrolle durch nasses Auskämmen.
Nach den Ferien kommen die Läuse
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