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Muskelkrampf
Ein Muskelkrampf kommt überraschend und ohne Vorankündigung: Zum Beispiel beim Schwimmen, wenn sich plötzlich Zehen schmerzhaft verkrampfen und ein Weiterschwimmen unmöglich wird. Gut, wenn man dann im flachen Wasser unterwegs ist und den Krampf lösen kann. Besonders häufig treten Krämpfe in Oberschenkeln, Waden, Fußsohlen oder Zehen auf. Auch die kleinsten Muskeln rund um das Auge können betroffen sein. Tics werden diese flatternden Zuckungen auch genannt, die auf Dauer ziemlich unangenehm sein können. Muskeln verkrampfen sich, wenn sie überfordert und müde oder zu wenig mit Mineralstoffen und Flüssigkeit versorgt sind. Besonders wenn es sommerlich warm ist, sollte man beim Sport deshalb regelmäßige Lockerungs- und Dehnübungen einschieben und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Apfelschorlen oder spezielle Elektrolyt-Drinks sind geeignet, um den Wasser- und Mineralstoffmangel auszugleichen. Sie enthalten zum Beispiel viel Magnesium, das eine zentrale Rolle im Krampfgeschehen spielt. Fehlt dieser Mineralstoff, sind Muskel- und Nervenzellen gegenüber Reizen sehr empfindlich. Schon beim geringsten Anlass neigt der Körper dann zu Krämpfen, Nervosität und Unruhe. In der Apotheke gibt es sinnvoll dosierte Magnesium-Präparate, die den Körper mit ausreichend Magnesium versorgen und so Krämpfen vorbeugen.
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