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Schlaganfälle durch Magenkeim
Der Magenkeim Helicobacter pylori begünstigt offensichtlich auch Schlaganfälle. In einer Studie mit 350 Patienten hatten Wissenschaftler festgestellt, dass einige sehr aggressive Helicobacter-Stämme bei Schlaganfall-Patienten häufiger auftraten als bei gesunden Menschen. Nach Meinung der Experten produzieren die krankmachenden Bakterien-Varianten Zellgifte, die im Gewebe zu Entzündungen führen. Besonders bei vorgeschädigten, also arteriosklerotisch verengten Blutgefäßen kommt es so zu Schwellungen in der Arterienwand, die den Blutfluss weiter einschränken. Zusätzlich bewirken die Bakterien, dass sich Ablagerungen leichter von den Gefäßwänden ablösen. Ein so entstandener Blutpfropf kann dann kleinere Gefäße verschließen und zum Schlaganfall führen. Bislang wurde das Bakterium vor allem für Magengeschwüre und Magenkrebs verantwortlich gemacht.
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