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Schuppenflechte (Psoriasis)
Bei der Schuppenpflechte teilen sich bestimmte Haut-Zellen (Hornhautzellen) bis zu siebenmal schneller als beim Gesunden. Die neue Haut hat daher kaum Zeit, einen zusammenhängenden Hautbelag zu bilden. Trockene, silbrige Schuppen entstehen, die bald von nachschiebenden neuen Zellen verdrängt werden. Die Blutgefäße erweitern sich, damit die Bausubstanzen für neue Zellen schnell an Ort und Stelle geliefert werden können. Durch die gesteigerte Durchblutung ist die Haut anfälliger für Verletzungen und blutet schnell.
Schuppenflechte befällt Knie, Ellenbogen, Rumpf, Rücken sowie die Kopfhaut.
Die Veranlagung zur Schuppenflechte ist angeboren. Noch sind allerdings nicht alle verantwortlichen Gene gefunden. Als zusätzliche Auslöser kommen Infektionskrankheiten in Frage, die durch Viren, Bakterien oder deren Stoffwechselprodukte ausgelöst werden.
Therapie-Möglichkeiten sind zum Beispiel die Salbenbehandlung mit dem Stoff Dithranol, die Lichtbestrahlung, Arzneistoffen, die das Abwehrsystem unterdrücken wie zum Beispiel Methotrexat, Tacrolismus, Mycophenolat, Ciclosporin A und Fumarsäure sowie die äußerlichen Anwendung von Vitamin-D-Abkömmlingen. Neue Therapie-Ansätze sind Arzneistoffe, die entzündliche Stoffe in den Psoriasis-Herden unschädlich machen. In klinischen Studien wird auch ein Impfstoff erprobt.
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