|
Tetanus-Impfung
Tetanus (Wundstarrkrampf) wird durch den Giftstoff (Toxin) des Bakteriums Clostridium tetani ausgelöst. Bei der Tetanus-Erkrankung kommt es zu starken Krämpfen der Kiefer- und Zungen, der Nacken- und Rücken-Muskulatur. Arme und Beine sind seltener betroffen.
Wer sich impfen lassen sollte
Die Tetanus-Impfung gehört zu den Standardimpfungen, die die Ständige Impfkommission am Berliner Robert Koch-Institut in Berlin (STIKO) für alle Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene empfiehlt. Die Impfung gegen Tetanus sollte in der Regel in Kombination mit der gegen Diphtherie (Td) durchgeführt werden, falls nicht bereits ein aktueller Impfschutz gegen Diphtherie besteht.
Die Grundimmunisierung erfolgt im Säuglingsalter: Säuglinge erhalten je eine Impfung nach dem vollendeten 2., 3., 4. sowie nach dem 11 bis 14. Monat. Nach dem vollendeten 4. bis 5. und nach dem 9. bis 17 . Lebensjahr erfolgt eine Auffrischimpfung. Diese sollte erst ab 5 Jahre nach der letzten Impfung erfolgen.
Weiter sollten alle Personen mit einer fehlenden oder unvollständigen Grundimmunisierung geimpft werden, wenn die letzte Impfung der Grundimmunisierung oder die letzte Auffrischimpfung länger als 10 Jahre zurückliegen. Eine begonnene Grundimmunisierung wird vervollständigt, eine Auffrischimpfung erfolgt in 10-jährigen Intervallen.
Nebenwirkungen der Impfung
Bei zu häufigen Impfungen sind teils heftige Hautreaktionen an der Impfstelle möglich. Personen mit schweren akuten Infekten beziehungsweise einer Allergie gegen den Impfstoff sollten sich nicht impfen lassen.
|
|
|