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31.07.2010, 4:29


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Vitamin C


Vitamin C unterstützt die Bildung von Knochen, Zähnen, Zahnfleisch und Blut. Unter seinem Einfluss arbeiten bestimmte Faktoren des Immunsystems effektiver. Vitamin C wirkt als Antioxidans, neutralisiert also schädliche freie Radikale im Körper. Es verbessert außerdem die Verwertung von Eisen.

Die Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut, die Seefahrern einst das Leben schwer machte, kennt man in den Industrienationen nicht mehr. Doch auch wenn es hier nicht schwer ist, sich mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln zu versorgen, kann der Einsatz in Tabletten- oder Kapselform Sinn machen.

Schonende verarbeiten

Aber auch, wer sich nach bestem Gewissen gesund ernährt, muss beim Vitamin-C-Gehalt von Nahrungsmitteln mit deutlichen Schwankungen rechnen, denn Vitamin C reagiert äußerst empfindlich auf Licht und Sauerstoff. Daraus erklärt sich auch, warum etwa tiefgekühltes Gemüse oft einen höheren Vitamin-C-Gehalt hat als solches, das tagelang herumgelegen hat. Zur Vitamin-C-schonenden Verarbeitung gehört auch, Obst und Gemüse – wenn möglich – nicht zu schälen, denn in und direkt unter der Schale sitzen die größten Mengen des Vitamins.

Wenn es an Vitamin C mangelt

Bei einer Aufnahme unter 10 mg pro Tag entsteht Skorbut, der hier zu Lande nicht mehr auftritt. Geringere Mangelzustände können aber auch Folgen haben, wie zum Beispiel Abwehr- und Leistungsschwäche, Müdigkeit, Hautveränderungen und schlechtere Wundheilung. Folgende Personengruppen sollten besonders auf eine ausreichende Zufuhr achten: Schwangere und Stillende; Menschen mit körperlichem oder seelischem Stress; Leistungssportler; Raucher; Menschen, die Diät machen oder sich einseitig ernähren; Menschen mit Magen-Darm-Krankheiten oder mit geschwächtem Immunsystem.

Nebenwirkungen bei Überdosierung

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin. Überschüsse können deshalb rasch wieder über die Nieren ausgeschieden werden. Sehr große Mengen können Magen-Darm-Beschwerden mit sich bringen.

Wo steckt viel drin?

Hagebutten, Sanddorn, Kiwi, Zitrusfrüchte, Paprika, Brokkoli, Rosen- und Grünkohl, Fenchel

Die durchschnittliche Tagesdosis (100 mg) ist enthalten in 40 g schwarzen Johannisbeeren, 50 g roher roter Paprika, 110 g Kiwi

Täglicher Bedarf: Wer braucht wie viel?

Kinder:
bis 4 Jahre 60 mg,
bis 7 Jahre 70 mg,
bis 10 Jahre 80 mg,
bis 13 Jahre 90 mg,
bis 15 Jahre 100 mg.

Erwachsene: 100 mg,
Schwangere: 110 mg.
Stillende und Raucher: 150 mg



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