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31.07.2010, 4:46


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Vitamin K versiegelt Wunden und stärkt die Knochen


Hinter dem Begriff Vitamin K verbirgt sich eine ganze Gruppe von Substanzen, von denen für den Menschen die Vitamine K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon) Bedeutung haben. Vitamin K1 findet man vorwiegend in Pflanzen, K2 wird in der Bakterienwelt des Dünndarms gebildet. Während man lange Zeit annahm, die einzige – wenn auch wesentliche – Aufgabe des Vitamin K sei es, für die Blutgerinnung zu sorgen, weiß man heute, dass das fettlösliche Vitamin auch direkt am Knochenaufbau beteiligt ist.

Wozu braucht der Körper Vitamin K?

Vitamin K hilft bei der Produktion so genannter Gerinnungsfaktoren. Sie sorgen dafür, dass eine Wunde nicht ewig weiterblutet, sondern verkrustet und heilt. Es beeinflusst darüber hinaus auch die Knochengesundheit positiv. Damit die Blutgerinnung einwandfrei funktioniert, brauchen Kinder und Jugendliche täglich zwischen 15 bis 50 Mikrogramm, Erwachsene zwischen 70 bis 80 Mikrogramm.

Alles was grün ist

Die durchschnittliche Tagesdosis an Vitamin K kann mit 7 bis 10 Gramm Petersilie, 15 bis 20 Gramm Mangold oder 20 bis 30 Gramm Spinat gedeckt werden. Grundsätzlich ist es in grünen, blattförmigen Pflanzen enthalten wie Löwenzahn, Kresse oder Lauch, aber auch in Rosen- und Blumenkohl, Fenchel und Weizenkeimen.

Mangelerscheinungen

Ein deutlicher Vitamin-K-Mangel kommt nur selten vor, etwa durch Magen-Darm-Krankheiten, die die Aufnahme des Vitamins in das Blut stören. Mehr als 100 Mikrogramm pro Tag zusätzlich sind deshalb meist nicht nötig. Ein Mangel macht sich durch verstärkte Blutungsneigung, verlängerte Gerinnungszeit des Blutes oder einer gestörten Knochengesundheit bemerkbar. Bei einer von Osteoporose oder bei erhöhter Blutungsneigung kann der Einsatz von Vitamin K deshalb erforderlich sein.

Nebenwirkungen bei Überdosierung

Bei den Vitaminen K1 und K2 sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Für Menschen, gerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen, gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Entwarnung in punkto Ernährung: Erwiesen sei, so die DGE, dass auch der Verzehr stark Vitamin-K-haltiger Nahrungsmittel wie Spinat oder Rosenkohl, die Wirkung von gerinnungshemmende Arzneimitteln nicht beeinflussen.



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