Auch Wissen schützt vor Zecken
Wärme, eine ausreichende Luftfeuchtigkeit und genug Opfer, die in der Natur umherstreifen: Was wollen Zecken mehr? Nicht umsonst haben sie im Sommer Hochsaison. Wo sie lauern, welche Krankheiten sie übertragen und wie man sich schützt, fragt der folgende kleine Wissenstest.
1. Zu welcher Tierklasse zählen Zecken?
a: zu den Spinnentieren
b: zu den Insekten
c: zu den Krebstieren
2. Wo lauern Zecken bevorzugt?
a: unter Steinen
b: im Gras und an Büschen
c: hoch oben auf Bäumen
3. Beißen oder stechen Zecken?
a: Nichts von beidem tun Zecken, sie lecken.
b: Sie beißen nur in die Haut.
c: Zecken ritzen die Haut ein und stechen dann.
4. Wohin zieht es Zecken bei Menschen zum Blutsaugen am ehesten?
a: Sie suchen gerne dünne, feuchte, gut durchblutete Hautbereiche auf.
b: Sie krabbeln nur in behaarte Körperbereiche.
c: Wenn sie die Haut erreichen, setzen sie sich sofort fest.
5. Warum saugen Zecken überhaupt Blut?
a: damit sie sich entwickeln und geschlechtsreif werden können
b: weil es ihnen schmeckt
c: um damit Sauerstoff zu transportieren
6. Welche Krankheitserreger werden von Zecken übertragen?
a: Masern- und Rötelnviren
b: FSME auslösende Viren und Borreliose verursachende Bakterien
c: Erkältungs- und Grippeviren
7. Wie sollte man sich zum Schutz kleiden?
a: Als Schutz genügen knielange Strümpfe und feste Schuhe.
b: Kleider schützen gar nicht, da die Zecken durch sie hindurchstechen.
c: über die Hose gezogene Strümpfe, geschlossene Schuhe, lange Hosen und Ärmel
8. Welche Mittel aus der Apotheke verleiden Zecken den Wechsel auf die Haut?
a: Kräutertees
b: Repellentien
c: Chlorophyll-Dragees
9. Was unternimmt man, wenn sich eine Zecke festgesetzt hat?
a: Nichts, man wartet, bis sie abfällt.
b: Man behandelt sie mit Klebstoff oder Speiseöl.
c: Man zieht sie mit einer spitzen Pinzette oder speziellen Karte heraus.
Lösungen des Wissenstests "Auch Wissen schützt vor Zecken"
1 a: Zecken zählen zu den Spinnentieren.
2 b: Zecken bevorzugen Gras und Büsche, wo sie von ihren Opfern vergleichsweise leicht und unbemerkt abgestreift werden. Sie lassen sich nicht von Bäumen fallen.
3 c: Zecken ritzen die Haut ein und graben dann mit ihrem Stechrüssel eine Grube, die mit Blut vollläuft, das sie dann absaugen. Daher spricht man von einem Zeckenstich.
4 a: Sie suchen gerne dünne, feuchte, gut durchblutete Stellen der Haut auf, wo sie leicht an Blut kommen, das sie benötigen. Bevorzugt werden die Kniekehlen, Achselhöhlen, die Bereiche hinter den Ohren oder am Haaransatz.
5 a: Sie saugen Blut, um sich bis zum erwachsenen, geschlechtsreifen Tier entwickeln zu können. Larven und junge Zecken befallen eher Kleinsäuger, erwachsene Zecken suchen sich gerne auch große Wirtstiere. Dabei saugen nur Weibchen Blut, damit sich ihre Eier entwickeln können.
6 b: Zecken in Risikogebieten können Viren übertragen, die möglicherweise eine Hirnhautentzündung verursachen, die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Nahezu weltweit übertragen Zecken auch Borrelien. Diese Bakterien verursachen anfangs grippe- oder erkältungsartige Beschwerden und oft, aber nicht immer, eine fleckförmige, sich ausbreitende Hautrötung. Bei solchen Beschwerden nach einem Zeckenstich sollte man zum Arzt gehen. Aber nicht jeder Zeckenstich verursacht eine Infektion und nicht jede Infektion eine Erkrankung. Gegen Borreliose helfen Antibiotika, vor FSME schützt eine Impfung.
7 c: Einen gewissen, wenn auch nicht hundertprozentigen Schutz bieten über die Hose gezogene Strümpfe, geschlossene Schuhe, lange Hosen und Ärmel. Helle Kleidung schützt nicht besser als dunkle, man sieht Zecken darauf nur besser. Auch bei schützender Bekleidung die Haut nach Aufenthalten in der Natur stets gut absuchen!
8 b: Repellentien, also insektenabwehrende Mittel, wirken auch bei Zecken recht gut. Mit etwa vier Stunden allerdings nicht ganz so lange. Der Apotheker informiert, für wen sie geeignet sind und wie man die jeweiligen Produkte anwendet. Es gibt die Mittel unter anderem als Cremes, Gele oder Sprays und auch ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Andere Schutzmaßnahmen sollte man nicht unterlassen, da Repellentien keinen hundertprozentigen Schutz bieten.
9 c: Zecken zieht man, ohne sie zu quetschen oder zu drehen, aus der Haut. Dabei hilft eine spitze Pinzette oder eine spezielle Zeckenkarte aus der Apotheke.
Auswertung
8 bis 9 richtige Antworten:
Herzlichen Glückwunsch! Sie kennen sich sehr gut aus. Halten Sie sich auch weiterhin mit der Neuen Apotheken Illustrierten auf dem Laufenden.
5 bis 7 richtige Antworten:
Nicht schlecht! Sie wissen einiges über Zecken. Noch mehr zu dem Thema erfahren Sie, wenn Sie regelmäßig die Neue Apotheken Illustrierten lesen.
0 bis 4 richtige Antworten:
Nicht den Kopf hängen lassen! Sie können Ihr Wissen ausbauen, wenn Sie regelmäßig die Neue Apotheken Illustrierte lesen und Ihren Arzt oder Apotheker befragen.
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