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Zecken entfernen so klappt es
Wenn eine Zecke zusticht, ist schnelles Handeln gefragt. Entfernen Sie eine Zecke deshalb so früh wie möglich!
Und so geht’s:
- 1. Finger weg von Öl, Klebstoff, Alkohol und Nagellackentferner. Sobald die Zecke zu ersticken droht, spuckt sie erst recht Bakterien und Vieren ins Blut.
- 2. Zerquetschen Sie die Zecke nicht, fassen Sie sie möglichst weit vorne. Entfernen Sie die Zecke nur mechanisch. Kinderleicht geht das mit einer speziellen Zeckenzange aus der Apotheke. Durch Druck auf eine Feder öffnen Sie die Zange, umgreifen dann den Kopf und entspannen die Feder. Die Zange ist so eingestellt, dass sie keinen starken Druck auf das Tier ausübt und so zum Spucken animiert.
- 3. Jetzt können Sie die Zange langsam drehen. Die Zecke löst sich leicht aus der Haut. Es bleibt kein Zeckenkopf stecken, der herauseitern würde oder vom Arzt operiert werden muss. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem Desinfektionsmittel.
- 4. Begutachten Sie die Stelle täglich im Hinblick auf Rötungen! Suchen Sie den Arzt auf, wenn Sie eine Rötung entdecken, aber auch Fieber oder grippale Beschwerden bekommen.
- 5. Wurden Sie in einem nicht-FSME-gefährdeten Gebiet gebissen, gehen Sie während der nächsten 2 bis 4 Wochen zum Allgemein- oder Hautarzt. Er kann anhand einer Blutprobe feststellen, ob Sie Borreliose-Erreger im Blut haben, und gegebenenfalls Antibiotika verordnen. Frühzeitig behandelt ist eine Borreliose relativ gut beherrschbar. Später sind die Erreger nur noch schwer therapierbar.
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